Statistik Nord veröffentlicht Krankenhauszahlen 2024
Anteil auswärtiger Patientinnen und Patienten bleibt stabil – deutliche Unterschiede zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg
Statistik Nord hat die aktuellen Krankenhauszahlen für die Länder Schleswig-Holstein und Hamburg veröffentlicht. Die neuen Daten zeigen, dass sich die Zahl der stationär behandelten Personen in beiden Bundesländern leicht erhöht hat und dass der Anteil der Patientinnen und Patienten aus anderen Regionen weiterhin relativ konstant bleibt – allerdings mit deutlichen Unterschieden zwischen den beiden norddeutschen Ländern.
In Schleswig-Holstein wurden im Jahr 2024 insgesamt 549.000 Personen stationär behandelt, was einem Zuwachs von 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Fast jede zehnte dieser Patientinnen und Patienten kam aus einem anderen Bundesland oder aus dem Ausland. Dieser Wert liegt seit fünf Jahren nahezu unverändert. Besonders viele auswärtige Fälle entfielen auf Personen aus Hamburg, gefolgt von Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen. Deutlich geringere Fallzahlen kamen aus südlicheren Bundesländern wie Hessen oder Bayern sowie aus Baden-Württemberg und Berlin. Auch 1.600 Personen aus dem Ausland wurden in Schleswig-Holstein stationär versorgt.
Hamburg weist im Vergleich dazu eine deutlich stärkere überregionale Anziehungskraft auf. Insgesamt wurden 482.200 Patientinnen und Patienten behandelt, ein Anstieg um 2,2 Prozent. Der Anteil der aus anderen Bundesländern oder dem Ausland stammenden Personen liegt mit 35 Prozent mehr als dreimal so hoch wie in Schleswig-Holstein und entspricht ungefähr dem Niveau des Vorjahres. Die meisten externen Behandlungen betrafen Menschen aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Weitere Patientinnen und Patienten kamen unter anderem aus Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Bremen und Hessen. Aus dem Ausland wurden 1.800 Personen stationär aufgenommen.







