Orthopäden und Unfallchirurgen äußern Bedenken zur neuen GOÄ
Forderungen nach Nachbesserungen aufgrund geplanter Honorarminderungen
Die Diskussion über den Entwurf der neuen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄneu) sorgt für erhebliches Unbehagen innerhalb der Ärzteschaft. Zahlreiche medizinische Verbände, darunter die Urologen, Radiologen und Gynäkologen, haben Einspruch bei der Bundesärztekammer (BÄK) eingelegt und fordern eine umfassende Revision des Entwurfs. Dies gilt auch für die orthopädisch-unfallchirurgischen Fachgesellschaften sowie den Berufsverband, die in einem gemeinsamen Schreiben an den Präsidenten der BÄK, Dr. Klaus Reinhardt, die geplanten Honorarminderungen im Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie scharf kritisieren. Diese Minderungen seien nicht nachvollziehbar und gefährdeten die finanzielle Stabilität der Fachrichtungen.




