Niedersächsische Kliniken schlagen Alarm: Betriebskostenfinanzierung unzureichend
Landtag lehnt Entschließungsantrag ab – Krankenhausgesellschaft fordert rasches Handeln auf Bundesebene
Trotz der dramatischen wirtschaftlichen Lage vieler Kliniken in Niedersachsen hat der Landtag am 21. Mai 2025 den Entschließungsantrag „Notruf aus den Kliniken – Rettung statt Schließung“ mit den Stimmen der Regierungsfraktionen abgelehnt. Die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft (NKG) appelliert nun an Politik auf Landes- und Bundesebene, schnell tragfähige Lösungen zur Stabilisierung der Krankenhausfinanzen zu finden.
NKG-Vorsitzender Rainer Rempe verweist auf die Zusagen im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung, insbesondere auf die angekündigte Schließung der Inflationslücke aus den Jahren 2022 und 2023. Auch NKG-Verbandsdirektor Helge Engelke mahnt, dass die sich verschärfende Finanzierungslücke dringend geschlossen werden müsse. Die strukturelle Unterfinanzierung der Betriebskosten gefährde die flächendeckende Gesundheitsversorgung und müsse dauerhaft auf eine verlässliche Grundlage gestellt werden. Die politische Verantwortung sei parteiübergreifend, so der Appell aus Niedersachsen.




