Kliniken in Mecklenburg-Vorpommern warnen vor Investitionsstau durch Sparpläne der Bundesregierung
Krankenhausgesellschaft MV und Sozialministerin Drese kritisieren einseitige Belastung der Kliniken und fordern Entlastung bei versicherungsfremden Leistungen
Die Krankenhausgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (KGMV) und Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) üben scharfe Kritik an der Gesundheitspolitik der Bundesregierung. Anlass war die Mitgliederversammlung der KGMV, bei der Drese betonte, die geplanten Sparmaßnahmen zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenkassen gingen einseitig zulasten der Kliniken.
„Vor allem bei kleinen und mittleren Krankenhäusern kommt es dadurch zu einem Investitionsstau und steigt das Risiko von Liquiditätsengpässen“, warnte Drese. Laut der KGMV müssten die Kliniken in MV im Jahr 2026 mit 40 bis 60 Millionen Euro weniger Einnahmen rechnen.






