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DKG zu den Debatten um Strukturwandel im stationären Bereich – Ausfinanzierung der Personalkosten dringend notwendig

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) begrüßt das klare Bekenntnis der Länder für die Aufrechterhaltung von wohnort- und familiennahen Krankenhausstandorten und die dezidierte Zurückweisung der Einschätzung des Vorstandsvorsitzenden der Barmer zur Schließung von Krankenhäusern. Die Reaktion der politisch für die Schaffung gleicher Lebensverhältnisse verantwortlichen Länder macht zudem deutlich, dass die krankenhausstrukturpolitischen Vorstellungen der Krankenkassen ohne gesamtgesellschaftliche Rücksichtnahme formuliert werden. Aus Sicht der DKG überschreiten die Kassen zudem die Grenzen der Redlichkeit, wenn immer wieder und ohne jeden Nachweis behauptet wird, dass kleinere Kliniken unzureichende oder schlechte Qualität bieten. „Alle Krankenhäuser in Deutschland stehen unter fachärztlicher Leitung, sie verfügen über langjährig ausgebildete Fachärzte. Sie sind selbst ärztliche Ausbildungsstätten. Sie verfügen zudem über hohe pflegerische Qualität. Die meisten der kleinen Kliniken erbringen Leistungen der medizinischen Grundversorgung. Wo medizinische Spezialisierung erforderlich ist, findet diese bereits statt. Allerdings wäre zu begrüßen, die Krankenkassen würden die geforderten Spezialisierungen auch entsprechend fördern. Bislang ist davon nicht viel zu erkennen“, erklärte DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum. […]

Pressemitteilung: Deutsche Krankenhausgesellschaft e. V.

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