Caritas und Diakonie fordern Gleichbehandlung bei Klinikfinanzen

Freigemeinnützige Krankenhäuser könnten Defizite anders als kommunale Häuser kaum über ihre Träger auffangen. Die Verbände fordern Bayern deshalb zu fairen wirtschaftlichen Bedingungen auf

Die Evangelische Zeitung berichtet über eine gemeinsame Forderung von Caritas und Diakonie zur Finanzierung der bayerischen Krankenhäuser. In einem Schreiben an Ministerpräsident Markus Söder verlangen die Wohlfahrtsverbände, kommunale, freigemeinnützige und private Kliniken bei der Stabilisierung der Krankenhauslandschaft finanziell gleich zu behandeln. Entscheidend für die Zukunft eines Standorts müsse dessen Versorgungsrelevanz sein – und nicht die Möglichkeit des jeweiligen Trägers, dauerhaft Defizite auszugleichen.