Berlin erhöht Landesmittel für Krankenhaustransformationsfonds

Mehr Investitionsspielraum für Krankenhausreform, aber Eigenanteil des Landes weiterhin unter erforderlichem Niveau

Wie Ärzteblatt.de berichtet, hat der Berliner Senat die Landesmittel für den Transformationsfonds im Rahmen der Krankenhausreform deutlich aufgestockt. Für das Jahr 2026 stellt Berlin 25 Millionen Euro, für 2027 rund 30 Millionen Euro als unmittelbare Haushaltsansätze bereit. Zuvor waren für beide Jahre zusammen lediglich 15 Millionen Euro vorgesehen.

Nach Berechnungen auf Basis des Königsteiner Schlüssels stünden Berlin rund fünf Prozent der Bundesmittel zu – damit könnten theoretisch etwa 175 Millionen Euro pro Jahr in die Hauptstadt fließen. Dafür wären jedoch rund 75 Millionen Euro Landesmittel jährlich notwendig. Mit den nun vorgesehenen 25 bzw. 30 Millionen Euro werde Berlin „nicht einmal die Hälfte der möglichen Bundesmittel erhalten können“, so die Einschätzung im Bericht.

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