Rheinland-Pfalz bewilligt erste Hitzeschutzmittel für Kliniken
Trier und Vallendar erhalten zusammen 140.000 Euro für Machbarkeitsstudien und Planung
Das Land Rheinland-Pfalz hat die ersten Fördermittel aus seinem 7,5 Millionen Euro umfassenden Hitzesofortprogramm für Krankenhäuser bewilligt. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, erhält das Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen in Trier 100.000 Euro für eine Machbarkeitsstudie. Weitere 40.000 Euro gehen an die BDH-Klinik Vallendar für eine Machbarkeitsstudie einschließlich Planungskonzept.
Das Förderprogramm soll Krankenhäuser bei der Anpassung an zunehmende Hitzeperioden unterstützen. Untersucht werden unter anderem der sommerliche Wärmeschutz, die Gebäudehülle sowie die vorhandene Raumluft-, Kälte- und Elektrotechnik. Vorrang haben passive Schutzmaßnahmen wie Sonnenschutz, Gebäudedämmung und Dach- oder Fassadenbegrünung.
In einer zweiten Phase können auf Grundlage der Studien konkrete Investitionsmaßnahmen umgesetzt werden. Das Land übernimmt sowohl die Bedarfsermittlung als auch die baufachlich geprüften förderfähigen Investitionskosten zu 100 Prozent. Betriebs- und Folgekosten verbleiben bei den Krankenhausträgern.
Die insgesamt 7,5 Millionen Euro stehen zunächst für die Bedarfsermittlung und Machbarkeitsanalysen der rheinland-pfälzischen Plankrankenhäuser zur Verfügung. Anträge können seit Anfang September beim Gesundheitsministerium gestellt werden.
Weitere Informationen
Das Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz stellt zum Hitzesofortprogramm für Krankenhäuser folgende Unterlagen zum Download bereit:




