QS Sepsis startet im Regelbetrieb – Bundesweite Qualitätssicherung bei Sepsis-Behandlung
Mit dem 1. Januar 2026 ist das neue Qualitätssicherungsverfahren QS Sepsis bundesweit in den Regelbetrieb gestartet. Das Verfahren soll die Diagnostik und Therapie von Patientinnen und Patienten mit Sepsis verbessern und dabei die Sterblichkeit sowie neu auftretende Morbiditäten senken. Es handelt sich um das 17. Verfahren unter der „Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung“ (DeQS-RL), das vom Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) durchgeführt wird.
QS Sepsis startet mit einer dreijährigen Übergangsregelung (Erfassungsjahre 2026 bis 2028). Für das erste Jahr 2026 wird die einrichtungsbezogene Veröffentlichung der Ergebnisse ausgesetzt. Alle nach § 108 SGB V zugelassenen Krankenhäuser sind zur Teilnahme verpflichtet.
Weitere Informationen, die prospektiven Rechenregeln sowie FAQ zum QS-Verfahren sind auf der Website des IQTIG verfügbar. Die technische Spezifikation wird voraussichtlich Ende Januar 2026 bereitgestellt.
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