Neue Leitung der DIVI-Sektion Pflegeforschung und Pflegequalität
Dr. Sylvia Köppen und Dr. Lars Krüger übernehmen Sprecherfunktionen
Die Sektion Pflegeforschung und Pflegequalität der Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) hat eine neue Leitung. Zur Sprecherin wurde Sylvia Köppen gewählt. Stellvertretender Sprecher ist künftig Lars Krüger. Beide übernehmen ihre Funktionen von Sabrina Pelz vom Universitätsklinikum Tübingen sowie Rolf Dubb von der Akademie der Kreisklinik Reutlingen, die die Sektion in den vergangenen Jahren geleitet hatten.
Sylvia Köppen ist Pflegewissenschaftlerin, Advanced Practice Nurse (APN) für Intensivpflege und Fachkrankenschwester für Anästhesiologie und Intensivpflege. Sie arbeitet an der Charité – Universitätsmedizin Berlin in der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Nephrologie und internistische Intensivmedizin. Ihr Stellvertreter Lars Krüger ist Gesundheits- und Pflegewissenschaftler sowie Fachgesundheits- und Krankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie am Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen tätig.
Das neue Sprecherduo würdigte die Arbeit der bisherigen Leitung. Sabrina Pelz und Rolf Dubb hätten die Sektion mit großem Engagement und hoher fachlicher Kompetenz geprägt. „Für ihre wertvolle Arbeit und die Weiterentwicklung der Sektion danken wir ihnen herzlich und freuen uns, auf dieser starken Basis weiter aufbauen zu können“, erklärten Köppen und Krüger.
Inhaltlich wollen die neuen Sprecher an den bestehenden Arbeitsschwerpunkten anknüpfen. Dazu zählen insbesondere Themen der Pflegequalität, der evidenzbasierten Pflegepraxis sowie die Weiterentwicklung der Pflegeforschung in der Intensiv- und Notfallmedizin. Gerade angesichts der aktuellen Herausforderungen im Bereich der Intensivpflege bleibe die wissenschaftliche Fundierung pflegerischer Praxis von hoher Bedeutung.
Darüber hinaus plant die neue Sektionsleitung eine stärkere Sichtbarkeit der pflegewissenschaftlichen Perspektive innerhalb der DIVI. Ein besonderes Augenmerk soll auf der Vernetzung zwischen Forschung, klinischer Praxis und Lehre liegen. Gleichzeitig soll die interprofessionelle Zusammenarbeit mit anderen Sektionen der Fachgesellschaft gezielt ausgebaut werden.
Ein weiteres Ziel ist die Intensivierung des Austauschs mit Berufsverbänden und wissenschaftlichen Einrichtungen mit pflegerischer Beteiligung. Durch gemeinsame Forschungsprojekte soll der Beitrag der Pflege im interprofessionellen Versorgungsprozess auf Intensivstationen stärker wissenschaftlich abgebildet werden.
Darüber hinaus möchten Köppen und Krüger den wissenschaftlichen Nachwuchs gezielt fördern und den Transfer pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse in die klinische Praxis stärken. Ziel sei es, Forschungsergebnisse schneller in konkrete Verbesserungen der Versorgungsqualität in der Intensiv- und Notfallpflege zu überführen.




