Innerklinische Notfallversorgung bei einem Massenanfall von Verletzten aus Sicht der zentralen operativen Notfallkoordination (ZONK)

Universitätsmedizin Magdeburg evaluiert neues Konzept der innerklinischen Einsatzleitung am Beispiel eines Anschlags

Im Rahmen der Vorbereitung auf einen Massenanfall von Verletzten (MANV) haben sich unterschiedliche Konzepte ausgebildet, die eine allgemeine Optimierung von Ressourcen und Behandlungsergebnissen zum Ziel haben und im Rahmen einer standortspezifischen Krankenhausalarm- und Einsatzplanung (KAEP) festgeschrieben sind. Präklinisch hat sich im MANV-Konzept die Ordnung des Raums, die medizinische Koordination durch einen leitenden Notarzt (LNA) und organisatorischen Leiter (OrgL) sowie die Errichtung von Behandlungsplätzen (BHP) etabliert. Ein neues Konzept spiegelt diese Funktionen auf einen innerklinischen leitenden Arzt der Sichtung (LArS), eine zentrale operative Notfallkoordination (ZONK) und eine medizinische Einsatzleitung (MEL). Am Beispiel des Anschlags auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg am 20.12.2024 erfolgt die Evaluation der Anwendung dieses Konzepts durch die Universitätsmedizin in Magdeburg mit einem Fokus auf der Interaktion von LArS, ZONK und MEL in der Organisation der Verletztenversorgung.

Braun, T., Voß, A., Breitling, C. et al. Innerklinische Notfallversorgung bei einem Massenanfall von Verletzten aus Sicht der zentralen operativen Notfallkoordination (ZONK). Notfall Rettungsmed (2025). https://doi.org/10.1007/s10049-025-01568-7