AWMF-Jahresbericht 2024

Politischer Dialog, Krankenhausreform und neue Schwerpunkte im Wissensmanagement

Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) hat ihren Jahresbericht 2024 vorgelegt. Das Dokument bietet einen umfassenden Überblick über die Arbeit der AWMF, ihrer Kommissionen sowie des AWMF-Instituts für Medizinisches Wissensmanagement (AWMF-IMWi).

Im Berichtsjahr lag der Schwerpunkt insbesondere auf dem Dialog mit der Politik – vor allem im Zusammenhang mit der Krankenhausreform und dem Europäischen Gesundheitsdatenraum (EHDS). Neben diesen zentralen Themen engagierte sich die AWMF aktiv in zahlreichen politischen Anhörungen und Stellungnahmeverfahren aus den Bereichen Gesundheit, Wissenschaft und Digitalisierung.

Für die beginnende Legislaturperiode formulierte die AWMF sieben zentrale Forderungen an die Politik, mit denen sie ihre Rolle als wissenschaftlicher Partner der gesundheitspolitischen Entscheidungsprozesse bekräftigt und ihre Bereitschaft zu einer intensiven Kooperation mit der Bundesregierung unterstreicht.

Im Mai 2024 wurden fünf neue Präsidiumsmitglieder gewählt, während fünf bestehende Mitglieder im Amt bestätigt wurden. Gemeinsam sollen sie die im Vorjahr definierten strategischen Ziele und Handlungsempfehlungen weiter umsetzen.

Die AWMF als Dachverband wissenschaftlich-medizinischer Fachgesellschaften konnte ihre Mitgliederzahl zudem auf 184 Fachgesellschaften ausbauen – ein erneuter Zuwachs, der die wachsende Bedeutung der interdisziplinären wissenschaftlichen Zusammenarbeit im deutschen Gesundheitswesen verdeutlicht.