Zukunftsstrategie der Niels-Stensen-Kliniken: Medizinstrategie 2028

Klare Schwerpunkte und strukturelle Veränderungen in Osnabrück

Die Niels-Stensen-Kliniken richten sich mit der Medizinstrategie 2028 auf die Zukunft aus, indem sie gezielte medizinische Schwerpunkte in der Region Osnabrück setzen. „Die Medizinstrategie 2028 haben wir in den vergangenen Monaten unter sorgfältiger Abwägung der künftigen Patientenversorgung in der Region Osnabrück, der Auswirkung auf unsere Mitarbeitenden und Modellierung vieler Alternativen erarbeitet“, erläutert Christina Jaax. Dabei sind einschneidende strukturelle Maßnahmen unvermeidbar.

Die Schwerpunktbildung führt zu Leistungsverlagerungen, die besonders den Standort Natruper Holz und Ostercappeln betreffen. Der Standort Natruper Holz wird vorzeitig größtenteils an die Bischofsstraße verlagert, und das Krankenhaus St. Raphael Ostercappeln wird im August 2025 geschlossen. Die stationären medizinischen Leistungen dieser Standorte werden auf den MHO-Standort Bischofsstraße in Osnabrück, das Christliche Klinikum Melle und das Franziskus-Hospital Harderberg übertragen.

Ein weiterer Aspekt der Strategie betrifft den Ärztemangel in der Geburtshilfe. Christina Jaax bedauert, dass die Geburtshilfe und Gynäkologie in Melle sowie die Geburtshilfe am Harderberg aufgrund des Mangels an Fachärztinnen und Fachärzten nicht aufrechterhalten werden können.

Für viele Mitarbeitende bedeutet die Umsetzung der Medizinstrategie erhebliche Veränderungen in ihrem Arbeitsumfeld, Arbeitsort und Teamzusammenstellung. Bernd Runde, verantwortlich für Personalthemen in der Geschäftsführung, betont, dass man gemeinsam mit der Mitarbeitervertretung einen Sozialplan entwickeln werde, um die wirtschaftlichen Folgen abzumildern, jedoch betriebsbedingte Kündigungen derzeit nicht ausgeschlossen werden können.

Weitere Details zur Medizinstrategie 2028 auf www.nsk.de/medizinstrategie

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