Zollernalb-Klinikum: Kündigung eines ZNA-Chefarztes sorgt weiter für Unruhe
Interne Kritik und strukturelle Veränderungen prägen die Situation an den Standorten Albstadt und Balingen
Die kurzfristige Entlassung des Chefarztes der Zentralen Notaufnahme (ZNA) am Standort Albstadt des Zollernalb-Klinikums sorgt weiterhin für erhebliche Unruhe innerhalb der Belegschaft. Wie die Schwäbische Zeitung berichtet, hält die Diskussion über die Hintergründe der Entscheidung an. Der Ärztliche Direktor Prof. Michael Bitzer äußerte demnach den Wunsch, „dass nun endlich wieder etwas Ruhe einkehrt“. Sowohl unter ehemaligen Patienten als auch innerhalb der Belegschaft soll die Entscheidung auf Unverständnis gestoßen sein. Parallel dazu wird über interne Spannungen berichtet.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen verweist die Klinikleitung auf laufende strukturelle Anpassungen. Ab April 2026 soll die erweiterte Notfallversorgung am Standort Balingen gebündelt werden. Zur Stabilisierung der Situation wurde eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe eingerichtet, die in den kommenden Monaten die Abläufe in der ZNA weiterentwickeln soll.




