Warsteiner Krankenhaus Maria Hilf: Leere Betten sorgen für Verunsicherung und Zukunftsängste im Personal

Patientenrückgang, abgemeldete Chirurgie und unklare Perspektive belasten Mitarbeitende und Versorgungssituation

Im Warsteiner Krankenhaus Maria Hilf wächst die Sorge um die Zukunft der Einrichtung. Mitarbeitende berichten von leerstehenden Betten und einem deutlichen Rückgang der Patientenzahlen. Besonders betroffen ist die Intensivstation, auf der aktuell nur wenige Fälle versorgt werden. Die Chirurgie ist derzeit abgemeldet, da der einzige Chirurg im Urlaub ist – ein Umstand, der die Unsicherheit zusätzlich verstärkt. Kritisch sehen Beschäftigte auch die Kommunikation mit der Klinikleitung, berichtet der Soester Anzeiger. Man arbeite seit Wochen im Ungewissen und habe nur begrenzte Informationen zu den weiteren Planungen. Zwar gebe es mit der neuen kaufmännischen Leitung Anja Schulze eine Ansprechpartnerin, doch konkrete Aussagen zur Zukunft blieben aus. Auf Presseanfragen verwies die Geschäftsführung zuletzt darauf, dass derzeit keine weiteren Informationen veröffentlicht würden…