Universitätsmedizin Rostock wird Zentrum für Intensivmedizin

Neues Kompetenzzentrum stärkt intensivmedizinische Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern

Zum 1. April 2025 wurde die Universitätsmedizin Rostock offiziell als Zentrum für Intensivmedizin in den Krankenhausplan Mecklenburg-Vorpommerns aufgenommen. Dies markiert einen bedeutenden Fortschritt in der regionalen Versorgung schwerstkranker Patienten.

Das Zentrum erfüllt die strengen Kriterien des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), darunter mindestens 30 Intensivbetten mit Beatmungsgeräten, eine 24/7-Aufnahmebereitschaft und spezialisierte Diagnostikangebote. Eine zentrale Rolle spielt die teleintensivmedizinische Beratung, die durch digitale Fallbesprechungen unnötige Transporte vermeidet und die Behandlungsqualität in der Region steigert.

Für Vorstandsvorsitzende Dr. Christiane Stehle ist dies ein Meilenstein: „In Deutschland gibt es bislang nur wenige Zentren für Intensivmedizin. Als Maximalversorger übernehmen wir hier eine zentrale Rolle und bündeln unsere fachliche Expertise, um die intensivmedizinische Versorgung in der gesamten Region nachhaltig zu stärken.“ Mit diesem Schritt setzt Mecklenburg-Vorpommern die neuen G-BA-Richtlinien zur Bündelung intensivmedizinischer Kompetenz in die Praxis um.