Übernahme des Diako Klinikums Flensburg durch Malteser Orden stößt auf politische Kritik

Linke warnen vor tariflicher Spaltung und Einschränkungen beim Schwangerschaftsabbruch

Die geplante Übernahme des Diako Klinikums Flensburg durch den Malteser Orden sorgt in Schleswig-Holstein für politische Diskussionen. Die Landesvorsitzenden der Linken in Schleswig-Holstein, Jana Lemke und Gerrit Schienke, kritisieren sowohl arbeitsrechtliche als auch versorgungspolitische Aspekte der geplanten Übernahme.

Nach Angaben der Linken beabsichtigt der Malteser Orden, im Zuge der Übernahme Kosten einzusparen. Dies könne dazu führen, dass übernommene Beschäftigte künftig schlechter vergütet werden als die bereits beim Malteser Orden angestellte Belegschaft. Lemke und Schienke sprechen in diesem Zusammenhang von einer möglichen tariflichen Spaltung. Sie fordern daher eine einheitliche Bezahlung der Mitarbeitenden und einen gemeinsamen Tarifvertrag für alle Beschäftigten am Standort.

Korrektur: Im Beitrag wurde die politische Zuordnung korrigiert. Vielen Dank für den Hinweis an Herrn Braunsdorf (Öffentlichkeitsarbeit Landesgeschäftsstelle – Die Linke SH)

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