SÜV Schongau erhält 8,3 Mio. Euro – Konzept wird angepasst

SOGesund kann ab 2027 mit neuer Vergütung planen – wirtschaftliche Tragfähigkeit erfordert weitere Veränderungen

Für den sektorenübergreifenden Versorger SOGesund in Schongau steht nach monatelangen Verhandlungen eine neue Finanzierungsgrundlage fest. Ab 2027 rechnet die Krankenhaus Weilheim-Schongau GmbH mit rund 8,3 Millionen Euro aus der Vergütung für sektorenübergreifende Versorgungseinrichtungen (SÜV). Trotz der damit verbesserten Planungssicherheit muss das bisherige Betriebskonzept wirtschaftlich angepasst werden, da einzelne bisherige Finanzierungselemente künftig entfallen.

Wie Geschäftsführer Claus Rauschmeier gegenüber dem Münchner Merkur erläuterte, konnte die Finanzierung erst Ende August geklärt werden. Im März hatte bereits eine grundsätzliche Verständigung bestanden, zwischenzeitlich waren die Verhandlungen mit den Krankenkassen jedoch ins Stocken geraten. Mit der inzwischen geschlossenen Vereinbarung kann der Standort zum 1. Januar 2027 auf Grundlage der neuen SÜV-Vergütung weitergeführt werden.