Strategische Kontinuität: Alexander Schmidtke führt Klinikverbund Südwest bis 2030
Kontinuität an der Spitze des Klinikverbunds Südwest: Aufsichtsrat verlängert Vertrag von Geschäftsführer Alexander Schmidtke bis 2030

Der Vertrag von Geschäftsführer Alexander Schmidtke beim Klinikverbund Südwest wurde vorzeitig bis 2030 verlängert.
Foto: Klinikverbund Südwest
Der Aufsichtsrat des Klinikverbunds Südwest (KVSW) setzt in einer Phase des historischen Umbruchs auf Stabilität. Mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung von Geschäftsführer Alexander Schmidtke bis zum Jahr 2030 sendet das Gremium ein klares Signal an die Belegschaft und die Trägerlandkreise Böblingen und Calw. Unter Schmidtkes Führung konnte bereits eine operative Ergebnisverbesserung von rund 40 Millionen Euro realisiert werden.
In der klinischen Landschaft Baden-Württembergs gilt der Klinikverbund Südwest derzeit als eines der ambitioniertesten Transformationsprojekte. Wie das Unternehmen am 30. April 2026 mitteilte, wurde der ursprünglich bis Ende 2027 laufende Vertrag mit Alexander Schmidtke vorfristig um drei weitere Jahre verlängert. Seit seinem Amtsantritt im Dezember 2022 hat der erfahrene Krankenhausmanager, der zuvor das Klinikum Augsburg zur Universitätsklinik entwickelte, den Verbund grundlegend umgestaltet.
Meilensteine: Fusion und Medizinkonzeption 2030
Ein zentraler Baustein der bisherigen Amtszeit war die Zusammenführung der vormals eigenständigen Klinikgesellschaften der Landkreise Böblingen und Calw zu einer einheitlichen gGmbH zum 1. Januar 2024. Diese gesellschaftsrechtliche Fusion schuf die Basis für schlankere Strukturen und erhebliche Synergieeffekte. Parallel dazu wurde die „Medizinkonzeption 2030“ auf den Weg gebracht – ein struktureller Masterplan, der die Standorte zukunftssicher ausrichten und die Spezialisierung der medizinischen Angebote vorantreiben soll.
Wirtschaftliche Stabilisierung trotz schwieriger Rahmenbedingungen
Die wirtschaftlichen Kennzahlen untermauern den Kurs der Geschäftsführung:
Ergebnisverbesserung: Durch ein konsequentes Programm konnten operative Verbesserungen in Höhe von rund 40 Millionen Euro erzielt werden.
Defizitabbau: Das Gesamtdefizit sank von ehemals über 60 Millionen Euro auf aktuell unter 50 Millionen Euro.
Angesichts dieser Entwicklung bezeichnete der Böblinger Landrat und Aufsichtsratsvorsitzende Roland Bernhard Schmidtke als den „richtigen Mann in diesen Zeiten“. Auch sein Calwer Amtskollege Helmut Riegger hob die strukturierte Transformation in einer anspruchsvollen Ausgangslage hervor.
Fokus auf Digitalisierung und KI
Für die kommende Laufzeit kündigte Alexander Schmidtke an, den Fokus verstärkt auf technologische Innovationen zu legen. Digitalisierung und der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) sollen nicht nur die Versorgungsqualität steigern, sondern vor allem das Personal entlasten. Inmitten der bundesweiten Krankenhausreform sieht Schmidtke den Verbund durch die bereits erfolgten strukturellen Anpassungen gut gerüstet, um die Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung sowie die Stärkung spezialisierter Zentren erfolgreich abzuschließen.






