St. Josefs Potsdam vereinbart Sozialplan nach Abteilungsschließungen
Alexianer und Mitarbeitervertretung regeln Folgen der Schließung von Gynäkologie, Geburtshilfe und Neurologie
Für die von den Schließungen mehrerer Fachabteilungen am St. Josefs-Krankenhaus in Potsdam betroffenen Beschäftigten wurde ein Sozialplan vereinbart. Wie der Tagesspiegel berichtet, informierten Klinikdirektorium und Mitarbeitervertretung die Mitarbeitenden darüber in einem gemeinsamen Schreiben. Betroffen sind die Bereiche Gynäkologie, Geburtshilfe und Neurologie, deren Schließung die Alexianer mit den Auswirkungen der Krankenhausreform begründet hatten.
Mit dem nun unterzeichneten Sozialplan sollen die wirtschaftlichen und beruflichen Folgen der Abteilungsschließungen für die Beschäftigten abgemildert werden. Details zu einzelnen Regelungen wurden bislang nicht öffentlich bekannt gemacht.
Die Vereinbarung erfolgte nach der Ankündigung der Alexianer, mehrere Leistungsbereiche am Potsdamer Standort einzustellen. Besonders die Geburtshilfe war bereits unmittelbar betroffen: Die Geburtsstation nimmt seit Freitag aufgrund von Personalmangel keine neuen Patientinnen mehr auf.




