St. Barbara-Klinik erhält als einziger Standort in Hamm die Leistungsgruppe für Primärendoprothetik

Die Krankenhausplanung des Landes Nordrhein-Westfalen hat die Versorgung im Bereich der Hüft- und Knieendoprothetik in der Stadt Hamm neu geordnet.

Wie die St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen mitteilt, wurde ihr im Rahmen der neuen Strukturplanung als einzigem Krankenhaus in Hamm die Leistungsgruppe Primärendoprothetik zugewiesen. Damit wird der Standort künftig als alleiniger Anbieter für entsprechende Eingriffe im Stadtgebiet geführt. Die Entscheidung ist Teil der landesweiten Konzentration spezialisierter Leistungen im Zuge der Krankenhausreform in Nordrhein-Westfalen.

Die Krankenhausreform in Nordrhein-Westfalen zeigt in Hamm erste deutliche Auswirkungen auf die Versorgungsstruktur. Wie die St. Franziskus-Stiftung Münster mitteilte, wurde der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen als einzigem Standort im Stadtgebiet die Leistungsgruppe Primärendoprothetik zugewiesen. Damit dürfen seit Jahresbeginn hochspezialisierte Eingriffe an Hüft- und Kniegelenken in Hamm exklusiv an dieser Einrichtung durchgeführt werden.

Hintergrund dieser Entscheidung ist die konsequente Ausrichtung des Düsseldorfer Gesundheitsministeriums auf Expertise und Fallzahlen. Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, die bereits seit 2014 als EndoCert-Zentrum zertifiziert ist, erfüllt mit jährlich über 300 Eingriffen die strengen Strukturvorgaben. Chefarzt Dr. Adrian Komadinic betont, dass das Team die internen Strukturen und Sprechzeiten bereits an das deutlich gestiegene Patientenaufkommen angepasst habe.

Neben der chirurgischen Expertise setzt das Haus auf interdisziplinäre Konzepte wie die postoperative Mobilisation ab dem ersten Tag und die enge Verzahnung mit dem Alterstraumazentrum, um auch multimorbide Patienten sicher zu versorgen.

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