Sandra Riechers übernimmt Ressortleitung Pflege bei GRN-Kliniken
Erweiterte Geschäftsführung stärkt Rolle der Pflege im Klinikverbund

Zum 1. Mai übernimmt Sandra Riechers die Ressortleitung Pflege in der erweiterten Geschäftsführung der GRN-Kliniken
Foto: GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar
Zum 1. Mai 2026 hat Sandra Riechers die Ressortleitung Pflege in der erweiterten Geschäftsführung der GRN-Kliniken übernommen. Wie der Klinikverbund mitteilt, soll damit die pflegerische Perspektive strategisch stärker in die Unternehmensführung eingebunden werden.
Mit der Berufung von Sandra Riechers reagiert der GRN-Verbund auf die wachsende Bedeutung der Pflege für die stationäre Versorgung und die organisatorische Weiterentwicklung von Krankenhäusern. Die examinierte Pflegefachkraft verfügt über langjährige Erfahrung in leitenden Funktionen, zuletzt als Pflegedienstleitung. Ihre praktische Expertise soll nun gezielt in die strategische Ausrichtung des Verbunds einfließen.
Nach Angaben der GRN-Kliniken ist Riechers bereits in verschiedenen zentralen Gremien und Projekten des Verbunds aktiv gewesen. In ihrer neuen Funktion will sie insbesondere die Vernetzung innerhalb der Organisation stärken und die Pflege als gestaltenden Faktor in der Unternehmensentwicklung positionieren. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Weiterentwicklung von Strukturen sowie der Verbesserung von Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte.
Darüber hinaus stehen personalpolitische Themen im Fokus: Die Gewinnung und langfristige Bindung von Fachkräften sowie die Entwicklung moderner Pflegekonzepte gelten als zentrale Herausforderungen für Krankenhäuser. Riechers betont in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit, Pflegeberufe attraktiver darzustellen und Entwicklungsperspektiven transparenter zu machen.
Mit der Integration der Pflege in die Geschäftsführung wird die medizinische Leitungsebene gezielt erweitert. Bereits seit 2023 ist mit Dr. Johannes Berentelg ein Ressortleiter Medizin Teil der Geschäftsführung. Künftig sollen beide Bereiche enger zusammenarbeiten, um medizinische und pflegerische Perspektiven stärker zu verzahnen. Ziel ist es laut Unternehmensangaben, praxisnahe und umsetzbare Lösungen für die Patientenversorgung zu entwickeln.
Die Geschäftsführung hebt hervor, dass durch die neue Struktur die Interessen unterschiedlicher Berufsgruppen besser berücksichtigt werden können. Die stärkere Einbindung der Pflege wird dabei auch als strategischer Schritt im Kontext der aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen gesehen, insbesondere mit Blick auf Fachkräftemangel und steigende Versorgungsanforderungen.






