München Klinik Bogenhausen: Über 79 Millionen Euro Förderung für moderne OPs und Intensivstationen

Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach hat am Dienstag den Erweiterungsbau der München Klinik Bogenhausen feierlich eröffnet.

Der Freistaat fördert das Projekt mit über 79 Millionen Euro und setzt damit ein starkes Zeichen für den kontinuierlichen Ausbau der stationären Versorgung im Land. „Eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung hat für uns höchste Priorität“, betonte Gerlach.

Der Neubau umfasst unter anderem moderne OP-Räume und hochgerüstete Intensivstationen, die nicht nur die Patientenversorgung verbessern, sondern auch den Arbeitsalltag des Klinikpersonals nachhaltig erleichtern. Für Gerlach steht der Bau exemplarisch für eine „zukunftsweisende medizinische und pflegerische Versorgung“ in der Landeshauptstadt.

Gesamtoffensive an allen vier Klinikstandorten

Die Förderung der München Klinik Bogenhausen ist Teil einer groß angelegten Modernisierungsstrategie für alle vier Standorte der München Klinik:

  • In Harlaching entsteht ein kompletter Ersatzneubau,
  • in Schwabing wurde bereits eine neue Frauen- und Kinderklinik fertiggestellt,
  • in Neuperlach wurde ein Zentrallabor zur standortübergreifenden Versorgung eingerichtet.

In Summe belaufen sich die bisherigen und konkret geplanten Investitionen an den vier Klinikstandorten auf rund 400 Millionen Euro Förderung durch den Freistaat. Gemeinsam mit dem Krankenhausträger und der Landeshauptstadt München wird damit die Basis für eine moderne und vernetzte Klinikversorgung gelegt.

6 Milliarden Euro für bayerische Krankenhäuser in 10 Jahren

Die Ministerin verwies in diesem Zusammenhang auch auf die gesamtbayerische Krankenhausförderung, in deren Rahmen in den vergangenen zehn Jahren rund 6 Milliarden Euro an staatlichen Investitionsmitteln geflossen sind. „Krankenhäuser sind ein zentraler Bestandteil der Daseinsvorsorge – in der Stadt genauso wie auf dem Land“, so Gerlach. Deshalb fördere der Freistaat „seit Jahren auf Spitzenniveau“.