Aichach-Friedberg: Geburtshilfe droht Millionenkürzung
Bislang 271 Geburten – Fördermittel sind an mindestens 300 Geburten und einen regionalen Versorgungsanteil gekoppelt
Die Geburtshilfe am Krankenhaus Friedberg könnte Fördermittel von rund einer Million Euro verlieren. Bislang wurden dort in diesem Jahr 271 Kinder geboren. Für die Förderung müssen nach einem Bericht von Radio Fantasy unter Berufung auf die Friedberger Allgemeine mindestens 300 Geburten erreicht werden.
Neben der Mindestzahl gilt dem Bericht zufolge eine weitere Voraussetzung: Mindestens 50 Prozent der im Landkreis geborenen Kinder müssen im Krankenhaus Friedberg zur Welt kommen. Auch das Erreichen dieser Quote sei derzeit fraglich. Nach der Schließung der Geburtshilfe in Aichach ist Friedberg der einzige Geburtshilfe-Standort der Kliniken an der Paar. Entsprechend hofft das Krankenhaus auf zusätzliche Geburten von Familien aus der Region.




