MEDIAN stärkt klinische Steuerung: Timo Runck übernimmt neue Leitungsfunktion
Ausbau der Prozess- und Leistungssteuerung – Strategische Verzahnung von Medizincontrolling und Wirtschaftlichkeit

Seit dem 1. April 2026 hat Timo Runck
die neu geschaffene Position als Leitung Klinische Prozess- und
Leistungssteuerung übernommen.
Foto: MEDIAN
Die Klinikgruppe MEDIAN hat zum 1. April 2026 seine zentralen Steuerungsstrukturen mit der neu geschaffenen Position „Leitung Klinische Prozess- und Leistungssteuerung“ signifikant gestärkt. Timo Runck übernimmt diese Funktion, um Synergieeffekte zwischen den Akut-Kliniken zu heben und die Harmonisierung klinischer Prozesse sowie der Dokumentationsqualität konzernweit voranzutreiben.
Mit der Etablierung dieser Leitungsfunktion reagiert MEDIAN auf die steigenden Anforderungen an Transparenz und Erlössicherung im deutschen Gesundheitswesen. Die Position fungiert als strategisches Bindeglied zwischen medizinischer Qualität und wirtschaftlicher Steuerung. Ziel ist es, die bestehenden Controllingstrukturen weiterzuentwickeln und eine engere Verzahnung von klinischer Dokumentation und Abrechnungsgenauigkeit zu gewährleisten.
Timo Runck verfügt über einschlägige Expertise im Gesundheitsmanagement. Zuletzt leitete er das Medizincontrolling bei der Accenture GmbH. Weitere Karrierestationen umfassen leitende Funktionen bei consus.health, wo er insbesondere die Beratung somatischer und psychiatrischer Kliniken sowie den Aufbau des PEPP-Controllings verantwortete. Durch sein Studium „Medical Controlling and Management“ an der Medical School Berlin sowie seine klinische Erfahrung in der Pflege verbindet Runck theoretisches Fachwissen mit tiefem Verständnis für operative Stationsabläufe.
Prof. Dr. Marc Baenkler, CEO von MEDIAN Deutschland, betont die strategische Bedeutung: Die neue Funktion solle als verbindendes Element die Kompetenzen im Unternehmen vernetzen. Timo Runck sieht den Erfolg der Leistungssteuerung primär in der berufsgruppenübergreifenden Kommunikation. Ein Fokus seiner Arbeit wird die korrekte Abbildung von Behandlungsfällen bei gleichzeitiger Sicherung der medizinischen Dokumentationsqualität sein, um den steigenden regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden.
Aus Sicht des Klinikmanagements ist die Schaffung dieser zentralen Schnittstelle bei MEDIAN eine konsequente Antwort auf die zunehmende Komplexität der Abrechnungssysteme (DRG und PEPP). In Zeiten von Strukturprüfungen durch den MD und der Krankenhausreform ist „Klinische Leistungssteuerung“ längst kein reines Backoffice-Thema mehr, sondern ein operativer Erfolgsfaktor.






