Marien-Hospital Erftstadt stellt Insolvenzantrag

Gestiegene Kosten und Folgen der Flutkatastrophe belasten Klinik – Gehälter der Mitarbeitenden vorerst gesichert

Wie Radio Erft berichtet, hat das Marien-Hospital in Erftstadt Insolvenz angemeldet. Die Entscheidung wurde durch den zuständigen Insolvenzverwalter bekanntgegeben. Trotz des laufenden Verfahrens bleibt der Klinikbetrieb nach derzeitigen Angaben bestehen.

Nach Angaben des Insolvenzverwalters sind zudem die Gehälter der rund 400 Mitarbeitenden für die kommenden Monate gesichert. Hintergrund der finanziellen Schwierigkeiten seien vor allem stark gestiegene Personal-, Energie- und Sachkosten. Zusätzlich wirke weiterhin die wirtschaftliche Belastung der Flutkatastrophe von 2021 nach.

Das Krankenhaus war infolge der Flutschäden mehr als zwei Jahre geschlossen und konnte erst im November 2023 nach umfangreichen Wiederaufbauarbeiten wieder den Betrieb aufnehmen.

Trotz der angespannten Situation zeigt sich der Insolvenzverwalter zuversichtlich. Er wird mit den Worten zitiert, das Marien-Hospital könne langfristig erhalten werden, da es zu den „modernsten Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen“ zähle. Gemeinsam mit allen Beteiligten werde nun an einer nachhaltigen Lösung für die Zukunft des Hauses gearbeitet.

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