Lungenklinik Lostau erneut als Lungenkrebszentrum zertifiziert
Deutsche Krebsgesellschaft verlängert DKG-Zertifikat nach Audit um drei Jahre
Die Lungenklinik Lostau hat die Rezertifizierung als Lungenkrebszentrum der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) erfolgreich abgeschlossen. Wie die Klinik mitteilt, wurde das Zertifikat nach einem zweitägigen Audit am 11. und 12. Dezember 2025 für weitere drei Jahre verlängert. Die Lungenklinik Lostau ist eine Tochtergesellschaft der Universitätsmedizin Magdeburg.
Im Rahmen der Rezertifizierung prüften zwei Auditoren der Zertifizierungsstelle OnkoZert die Strukturen, Prozesse und Leistungsdaten in der Diagnostik, Behandlung und Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Lungenkrebs. Dabei bestätigte das Audit die hohe Qualität der interdisziplinären Zusammenarbeit sowie die konsequente Umsetzung aller zertifizierungsrelevanten Anforderungen. Abweichungen wurden nicht festgestellt; einzelne Hinweise und Empfehlungen dienen der weiteren Qualitätsentwicklung.
An der Versorgung im Lungenkrebszentrum sind zahlreiche Fachbereiche und Kooperationspartner beteiligt. Neben den pneumologischen und thoraxchirurgischen Disziplinen wirken unter anderem Radiologie, Palliativmedizin, Ernährungsmanagement, Therapiezentrum, Sozialdienst und Psychoonkologie sowie weitere interne und externe Partner entlang der gesamten Behandlungskette mit. Ziel ist eine eng abgestimmte, leitlinienorientierte und sektorenübergreifende Versorgung.
Die Rezertifizierung steht für geprüfte Abläufe und verlässliche Qualität entlang des gesamten Patientenpfades. Therapieentscheidungen werden interdisziplinär getroffen, Diagnostik und Behandlung koordiniert geplant und unterstützende Angebote strukturiert in die Versorgung eingebunden. Auch Patientenrückmeldungen spiegeln diese Ausrichtung wider: In einer Patientenumfrage aus dem Jahr 2024 gaben 97 Prozent der Befragten an, die Lungenklinik Lostau weiterzuempfehlen. Besonders positiv bewertet wurden die ärztliche Aufklärung sowie die Informationsvermittlung während des stationären Aufenthalts.
Zentrumsleiter Prof. Thorsten Walles bezeichnete die erfolgreiche Rezertifizierung als wichtiges Signal für Patientinnen und Patienten sowie für die kooperierenden Kliniken und Praxen. Geschäftsführer Thomas Schröder verwies darauf, dass Zertifizierungen überprüfbare Qualität, stabile Prozesse und eine konsequent am Patientenweg orientierte Versorgung sicherstellen sollen.
Eine Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft gilt als unabhängiger Qualitätsnachweis für Krebszentren. In regelmäßigen Audits wird überprüft, ob definierte Anforderungen an Strukturen, Abläufe, Qualifikation und interdisziplinäre Zusammenarbeit erfüllt werden.




