m&i-Fachklinik Bad Liebenstein als Weaningzentrum zertifiziert
DGiNR-Auszeichnung bestätigt hohe Qualität in der Beatmungsentwöhnung neurologischer Patienten
Die m&i-Fachklinik Bad Liebenstein ist von der Deutschen Gesellschaft für interdisziplinäre Neurorehabilitation als Weaningzentrum zertifiziert worden. Die Auszeichnung würdigt die spezialisierte Versorgung in der Beatmungsentwöhnung schwer neurologisch erkrankter Patienten nach intensivmedizinischer Behandlung.

Die m&i-Fachklinik Bad Liebenstein ist von der Deutschen Gesellschaft für interdisziplinäre
Neurorehabilitation (DGiNR) als anerkanntes Zentrum für Beatmungsentwöhnung (Weaningzentrum) zertifiziert worden.
Foto: m&i-Fachklinik Bad Liebenstein
Die Zertifizierung bestätigt die hohe Versorgungsqualität der Einrichtung im Bereich der neurologischen Frührehabilitation (Phase B). Seit 2019 betreibt die Klinik eine spezialisierte Weaningstation mit 16 intensivmedizinisch ausgestatteten Behandlungsplätzen, die auf die schrittweise Entwöhnung von der maschinellen Beatmung ausgerichtet ist. Im Jahr 2025 wurden dort 109 Patientinnen und Patienten behandelt, die aus Akutkliniken bundesweit überwiesen wurden.
Im Zentrum der Versorgung steht ein multiprofessionelles Behandlungsteam unter der Leitung von Chefärztin Clivia Malsch und dem leitenden Oberarzt Sebastian Lippke. Die Behandlung umfasst neben intensivmedizinischer Betreuung auch frührehabilitative Maßnahmen, um die Patienten schrittweise von der Beatmung zu entwöhnen und gleichzeitig funktionelle Fähigkeiten frühzeitig wiederherzustellen.
Die externe Prüfung durch die Deutsche Gesellschaft für Neurorehabilitation hob insbesondere die medizinischen Standards, die strukturelle Ausstattung der Station sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit hervor. Nach Einschätzung der Prüfer erfüllt die Klinik die Anforderungen an ein spezialisiertes Zentrum für Beatmungsentwöhnung in besonderem Maße.
Die Versorgung erfolgt durch ein fachübergreifendes Team aus Anästhesiologie, Innerer Medizin, Neurologie sowie physikalischer und rehabilitativer Medizin. Ergänzt wird dies durch spezialisierte Pflegekräfte sowie therapeutische Berufsgruppen wie Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie. Damit bildet die Einrichtung eine Schnittstelle zwischen intensivmedizinischer Akutversorgung und weiterführender neurologischer Rehabilitation.




