Landeskrankenhaus (AöR) stärkt regionale Strukturen: Drei Einrichtungen erhalten gemeinsame kaufmännische Leitung
Nicole Wuzik übernimmt ab 2026 die standortübergreifende Verantwortung für GZG, KVS und GFK

Mit Wirkung zum 1. Januar 2026 übernimmt Frau Nicole Wuzik die Funktion der Kaufmännischen Direktorin.
Foto: Landeskrankenhaus (AöR)
Das Landeskrankenhaus (AöR) stellt seine regionalen Strukturen neu auf und führt die kaufmännische Leitung des Gesundheitszentrums Glantal (GZG), der Klinik Viktoriastift (KVS) und der Geriatrischen Fachklinik (GFK) zusammen. Mit der organisatorischen Anpassung soll die Zusammenarbeit der drei Einrichtungen weiter vertieft und eine effiziente Steuerung ermöglicht werden.
Zum 1. Januar 2026 übernimmt Nicole Wuzik die Funktion der Kaufmännischen Direktorin für alle drei Häuser. Sie bringt umfassende Leitungserfahrung aus ihrer bisherigen Tätigkeit als Verwaltungsleiterin der Rheinhessen-Fachklinik Mainz mit und kennt die Strukturen des Landeskrankenhauses seit vielen Jahren.
Mit der neuen Struktur möchte das Landeskrankenhaus (AöR) Synergien gezielt heben und kaufmännische Prozesse stärker angleichen. Da die Einrichtungen vergleichbare Aufgaben in der Rehabilitation und in somatischen Fachbereichen erfüllen, ergeben sich zahlreiche Schnittstellen in Abrechnung, Controlling, Prozesssteuerung und Personalwirtschaft.
Die Geschäftsführung betont, dass eine einheitliche Leitung die Kooperation erleichtere und zudem die Position der Häuser in Budgetverhandlungen mit Krankenkassen und anderen Kostenträgern stärke. Prozesse könnten künftig straffer und „optimaler koordiniert“ werden.
Trotz der standortübergreifenden Neuordnung soll die Präsenz vor Ort nicht geschwächt werden. Wuzik arbeitet eng mit den beiden bestehenden kaufmännischen Verantwortlichen, Ann-Kathrin Bechthold und Horst Magdiziarz, zusammen. Gemeinsam führen sie ein koordiniertes Leitungsteam, das die drei Einrichtungen operativ begleitet.
Damit bleibt für Mitarbeitende, Patienten und externe Partner an jedem Standort eine direkte kaufmännische Ansprechperson erhalten. Gleichzeitig eröffnet das Modell neue Entwicklungsperspektiven und soll die Zukunftsfähigkeit des regionalen Verbunds stärken.




