Klinikum Lüneburg modernisiert OP-Bereich im laufenden Betrieb

Zehn Operationssäle in zwei Tagen auf mobile OP-Tische umgestellt – mehr Ergonomie, Flexibilität und Patientenkomfort

Im Klinikum Lüneburg hat das Team innerhalb von nur zwei Tagen alle zehn Operationssäle mit neuen, mobilen OP-Tischen ausgestattet. „Das Zusammenspiel mit allen Beteiligten hat super funktioniert. Der Betrieb konnte in leicht reduzierter Form normal weiterlaufen“, bilanziert Tobias Engelmann, Mitarbeiter am OP-Empfang, der den Umbau gemeinsam mit Waltraut Leuer, Pflegerische Leitung der Anästhesie, und Dr. Marc Andre Fischer, OP-Koordinator, geplant und durchgeführt hat.

Bisher waren die OP-Tische auf fest installierten Säulen fixiert. Das Klinikum arbeitet nun ausschließlich mit mobilen, flexibel einstellbaren Tischen, die den Mitarbeitenden ergonomisches Arbeiten ermöglichen und zugleich Vorteile für die Patient:innen bieten. „Schon am OP-Empfang können wir den Tisch so einstellen, dass ein körperlich eingeschränkter Patient optimal nach seinen Bedürfnissen gelagert werden kann. Auch in der Notfallversorgung bieten die neuen Tische große Vorteile“, erklärt Leuer.

Die Investitionssumme für die Modernisierung beträgt rund 500.000 Euro. Verwaltungsdirektorin Undine Wendland betont: „Da wir die alten OP-Säulen sowieso austauschen mussten, war es nun an der Zeit, das System zu überdenken und zu erneuern. Wir nutzen die ohnehin nötige Modernisierung, um gleichzeitig Effizienz und Flexibilität in einem Zug zu erhöhen.“

Ein weiterer Vorteil der Maßnahme: Durch den Umbau wurde Platz geschaffen, sodass der DaVinci-Operationsroboter noch in dieser Woche in den Zentral-OP umziehen kann. Auch dies stelle eine logistische Herausforderung im laufenden Krankenhausbetrieb dar, verbessere aber die Abläufe und die Nutzung modernster Medizintechnik im Klinikum.