Klinikum Freising schließt Lymphologie infolge der Krankenhausreform

Die stationäre Spezialabteilung wird zum Jahresende aufgegeben. Geschäftsführerin begründet den Schritt mit der geplanten Konzentration spezialisierter Leistungen und fehlender Wirtschaftlichkeit

Die OVB Heimatzeitungen berichten über die Schließung der Abteilung für Lymphologie am Klinikum Freising zum Jahresende.

Nach Angaben von Geschäftsführerin Maren Höntzsch ist die Entscheidung eine unmittelbare Folge der Krankenhausreform, die eine stärkere Bündelung spezialisierter Leistungen an weniger Standorten vorsieht. Für das kommunale Klinikum sei das stationäre Spezialangebot unter diesen Rahmenbedingungen dauerhaft nicht finanzierbar. Die Abteilung behandelt bislang Patienten mit chronischen Erkrankungen auch aus einem größeren Einzugsgebiet.