Klinikum Landsberg beantragt mehr als 20 Leistungsgruppen
Klinikvorstand Marco Woedl sieht Chancen durch die Krankenhausreform – warnt aber vor starren Struktur- und Personalvorgaben
Das Klinikum Landsberg hat für die künftige Krankenhausplanung in Bayern mehr als 20 Leistungsgruppen beantragt. Wie das Landsberger Tagblatt berichtet, will das Haus sein bestehendes medizinisches Spektrum weitgehend sichern. Klinikvorstand Marco Woedl sieht in der Krankenhausreform Chancen, fordert bei der Zuteilung aber eine stärkere Berücksichtigung der regionalen Versorgung.
In Bayern geht die Umsetzung der Krankenhausreform in die entscheidende Phase. Mehr als 3.400 Anträge von über 250 Klinikstandorten liegen nach Angaben des Landsberger Tagblatts beim Gesundheitsministerium vor. Der Medizinische Dienst Bayern prüft die Anträge, bevor der Freistaat über die künftige Zuweisung der Leistungsgruppen entscheidet.
Auch das Klinikum Landsberg hat mehr als 20 Leistungsgruppen beantragt. Sie umfassen unter anderem die internistische und geriatrische Versorgung, Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin sowie Intensiv- und Notfallmedizin.




