Klinik Bad Windsheim: Wasserschaden legt neues OP-Zentrum still

Klinik Bad Windsheim verlagert OP-Betrieb nach Schadensfall in Bestandsgebäude

Die Klinik Bad Windsheim hat ihr neu errichtetes OP-Zentrum nach einem festgestellten Wasserschaden außer Betrieb genommen und den operativen Betrieb in den Bestandsräumen fortgeführt. Wie die Klinik mitteilt, bleibt die Patientenversorgung am Standort gesichert, während das neue Gebäude umfassend gutachterlich geprüft und saniert wird. Für Patientinnen und Patienten soll es nur in Einzelfällen zu Terminverschiebungen kommen.

Klinik Bad Windsheim

Die Klinik Bad Windsheim mit dem neuem OP-Zentrum
Foto: Benjamin Maier

Nach dem Auftreten eines Wasserschadens im neu errichteten OP-Zentrum hat die Klinik Bad Windsheim kurzfristig reagiert und den Betrieb in dem betroffenen Gebäudeteil vollständig eingestellt. Die operative Versorgung wird stattdessen in den bestehenden OP-Bereichen des Krankenhauses fortgeführt, die bereits zuvor für chirurgische Eingriffe genutzt wurden und weiterhin als zentrale Versorgungsstruktur dienen.

Die Entscheidung zur sofortigen Außerbetriebnahme des neuen OP-Trakts wurde nach Angaben der Klinik aus Gründen der Patientensicherheit getroffen. Chefarzt Dr. Mathias Bender betont, dass die Behandlungsqualität und die Sicherheit der Patientinnen und Patienten oberste Priorität hätten. Erst nach vollständiger gutachterlicher Bewertung und anschließender Sanierung des Schadens soll eine Wiederinbetriebnahme des neuen Bereichs geprüft werden.

Mathias Bender verweist darauf, dass der Schaden nach aktuellem Kenntnisstand in der Endphase der Bauarbeiten entstanden sei und zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme des neuen OP-Zentrums nicht erkennbar gewesen sei. Damit stellt sich der Vorfall aus Sicht der Klinik als bautechnisches Problem dar, das erst im Nachgang der Fertigstellung sichtbar wurde.

Auch die Klinikleitung unter Vorstand Stefan Schilling hat betont, dass die Versorgung am Standort stabil bleibt. Der OP-Betrieb werde vollständig in den vorhandenen Strukturen weitergeführt, wodurch die operative Leistungsfähigkeit grundsätzlich erhalten bleibe. Gleichzeitig sollen zusätzliche OP-Kapazitäten im Bestandsgebäude schrittweise wieder hochgefahren werden, um mögliche Engpässe zu kompensieren.

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