Helios Klinikum Stralsund verlagert Herz-Eingriffe stärker in den ambulanten Bereich
Kardiologie baut Tagesklinik aus – bereits 60 Prozent der Eingriffe ohne stationären Aufenthalt
Am Helios Klinikum Stralsund werden zunehmend kardiologische Eingriffe ambulant durchgeführt. Nach Angaben der Ostsee-Zeitung wurden seit Jahresbeginn 597 Patientinnen und Patienten behandelt, rund 60 Prozent davon konnten noch am selben Tag entlassen werden. Als Reaktion auf diese Entwicklung plant das Klinikum nach dem Sommer den Ausbau einer kardiologischen Tagesklinik.
Die Zahlen aus der Stralsunder Kardiologie verdeutlichen einen klaren Trend zur Ambulantisierung auch im Bereich komplexerer interventioneller Herzmedizin. Zu den behandelten Eingriffen zählen unter anderem das Einsetzen von Herzschrittmachern, Stent-Implantationen sowie rhythmologische Behandlungen. Dass ein Großteil der Patientinnen und Patienten noch am Behandlungstag nach Hause entlassen werden kann, wird als Ergebnis moderner Verfahren und optimierter Versorgungsprozesse bewertet.
Mit insgesamt 597 behandelten Fällen seit Jahresbeginn und 362 ambulanten Entlassungen zeigt sich nach Angaben des Klinikums eine deutlich steigende Dynamik in der ambulanten Versorgung kardiologischer Patientengruppen. Diese Entwicklung führt nun zu strukturellen Anpassungen am Standort.




