Hängepartie in Duisburg: Fusion von Bethesda und Sana verzögert sich bis Ende 2027

Sinkende Patientenzahlen und verunsicherte Zuweiser belasten das Bethesda-Krankenhaus trotz Fortbestandsgarantie

Die geplante Zusammenlegung des Duisburger Bethesda-Krankenhauses mit dem Sana-Klinikum Wedau gerät ins Stocken. Wie der WDR berichtet, verschiebt sich der vollständige Umzug um mindestens ein Jahr auf Ende 2027. Während die Geschäftsführung betont, dass die Versorgungssicherheit am Standort Bethesda weiterhin vollumfänglich gewährleistet ist, kämpft die Klinik bereits jetzt mit einem deutlichen Rückgang der Patientenzahlen und verunsicherten Hausärzten.

Eigentlich sollte das traditionsreiche Bethesda-Krankenhaus bereits im Laufe des Jahres 2026 Geschichte sein. Doch der ehrgeizige Zeitplan der Fusion unter dem Dach des Sana-Konzerns ist aufgrund notwendiger Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen am Zielstandort Wedau nicht zu halten. Hinzu kommen noch ungeklärte arbeitsrechtliche Fragen beim Übergang der Bethesda-Belegschaft zu Sana.

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