GFO beruft Alexander Nikles in die Geschäftsführung – Fokus auf Transformation und zentrale Strukturen

Industrie-Manager bringt frischen Blick und Effizienzexpertise in gemeinnützigen Verbund

Alexander Nikles wird ab dem 1. Juli dieses Jahres die Geschäftsführung der Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe (GFO) verstärkenFoto: GFO

Alexander Nikles wird ab dem 1. Juli dieses Jahres die Geschäftsführung der Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe (GFO) verstärken
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Die Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe (GFO) erweitert ihre Geschäftsführung: Alexander Nikles, bislang Managing Director bei thyssenkrupp Management Consulting, übernimmt ab sofort Verantwortung für die Bereiche Finanzen, Transformation und Zentrale Dienste. Der 34-jährige Betriebswirt bringt umfangreiche Erfahrungen aus der Industrie mit und soll den gemeinnützigen Träger durch neue Strukturen und wirtschaftliche Impulse stärken.

Die GFO setzt mit der Personalie gezielt auf einen branchenfremden Experten, der mit einem „externen Blick auf Abläufe und Prozesse“ neue Perspektiven einbringen soll. „Mit Alexander Nikles gewinnen wir einen profilierten Strategen, der unsere Zentralen Dienste leistungsfähiger aufstellen und effizient mit unseren Einrichtungen verzahnen wird“, heißt es aus der Geschäftsführung. Insbesondere die Optimierung von Sachkosten und die Weiterentwicklung der Verwaltungsstrukturen sollen mit Priorität vorangetrieben werden – ein dringliches Thema angesichts des Wachstums der GFO in den vergangenen Jahren.

Nikles bildet gemeinsam mit Markus Feldmann (Sprecher der Geschäftsführung), Dr. Barbara Florange und Jan-Philipp Kasch das künftig vierköpfige Leitungsteam. Damit vereint die GFO gezielt unterschiedliche Kompetenzbereiche: Kommunikation, medizinische Versorgung, Jugend- und Altenhilfe sowie betriebswirtschaftliche Steuerung. Neben Kasch ist Nikles der zweite Geschäftsführer unter 40 Jahren – ein klares Zeichen für einen geplanten Generationswechsel innerhalb der Führung.

Alexander Nikles ist verheiratet, lebt am Niederrhein und bringt somit auch eine regionale Verbundenheit mit. Sein erklärter Anspruch: „Ich möchte mit einem menschenzentrierten Ansatz nachhaltige Strukturen schaffen, die den sozialen Auftrag der GFO langfristig sichern.“

Mit über 100 Einrichtungen und rund 17.500 Mitarbeitenden zählt die GFO zu den größten gemeinnützigen Trägern in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Sie betreibt u. a. Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Hospize, Kitas und Schulen und steht für ein franziskanisches Werteverständnis, das sich durch Zugewandtheit, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung auszeichnet.