Führungswechsel in Seehausen: Dr. Michael Schoof übernimmt ärztliches Direktorat

Dr. Dr. Daniel Kügler fokussiert sich auf Innere Medizin – Stärkung der regionalen Synergien im Verbund

Im Direktorium des Krankenhauses Seehausen (Sachsen-Anhalt) wurde am 19. Januar 2026 eine personelle Weichenstellung vollzogen. Dr. med. Michael Schoof übernimmt zunächst kommissarisch das Amt des Ärztlichen Direktors. Er folgt auf Dr. Dr. med. Daniel Kügler, der die Position aus persönlichen Gründen abgibt, um sich künftig vollständig auf seine Aufgaben als Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin zu konzentrieren.

Ärztliche Direktion Krankenhaus Seehausen

Jürgen Richter, Dr. med. Michael Schoof und Dr. Dr. med. Daniel Kügler (v. l. n. r.).
Foto: Krankenhaus Seehausen gGmbH

Mit Dr. Michael Schoof gewinnt das Krankenhaus Seehausen eine Führungspersönlichkeit, die tief in der Versorgungslandschaft der Altmark verwurzelt ist. Als Medizinischer Geschäftsführer der Altmark-Klinikum gGmbH und Chefarzt am Standort Gardelegen gehört er bereits seit 2019 zum Führungsteam der Salus Altmark Holding (SAH). SAH-Geschäftsführer Jürgen Richter betonte, dass Schoof die regionalen Herausforderungen kenne und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Standorten des Verbundes weiter intensivieren werde.

Der scheidende Direktor, Dr. Dr. Kügler, bleibt dem Haus als wichtiger Leistungsträger erhalten. Er prägte in den vergangenen drei Jahren die Integration des Hauses in den Salus-Verbund maßgeblich mit. Sein breites fachliches Spektrum – von der Gastroenterologie über die interventionelle Pneumologie bis zur Palliativmedizin – bildet das Rückgrat der internistischen Versorgung am Standort Seehausen.

Die Übernahme des Direktorats durch den Medizinischen Geschäftsführer des größeren Verbundpartners (Altmark-Klinikum) erleichtert die Angleichung medizinischer Standards und die standortübergreifende Ressourcenplanung. Dies ist insbesondere im Hinblick auf die Krankenhausreform und die damit verbundenen Anforderungen an Leistungsgruppen von strategischem Vorteil.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert