Andrea Aulkemeyer wird neue Vorständin der Mühlenkreiskliniken
Krankenhausmanagerin übernimmt ab September 2026 zentrale Steuerungs- und Transformationsaufgaben im Klinikverbund
Die Mühlenkreiskliniken erweitern ihren Vorstand: Andrea Aulkemeyer wird ab September 2026 neue Vorständin des kommunalen Krankenhausverbunds im Kreis Minden-Lübbecke. Die Entscheidung fiel einstimmig im Verwaltungsrat. Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Olaf Bornemeier soll sie zentrale Zukunftsthemen der Krankenhausstruktur und Standortentwicklung verantworten und die laufende Transformation des Verbundes weiterführen.

Andrea Aulkemeyer wird ab September 2026 neue Vorständin der Mühlenkreiskliniken. Zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Olaf Bornemeier (Mitte) wird sie die Mühlenkreiskliniken in die Zukunft führen. Landrat und Verwaltungsratsvorsitzende Ali Doğan freut sich über die Bestellung.
Foto: Mühlenkreiskliniken
Mit der Berufung von Andrea Aulkemeyer setzen die Mühlenkreiskliniken auf eine ausgewiesene Expertin für Krankenhausmanagement, Restrukturierung und Bauprojekte im Gesundheitswesen. Die Diplom-Kauffrau verfügt über langjährige Führungserfahrung in unterschiedlichen Klinikverbünden, Universitätskliniken sowie im Gesundheitssektor und war in der Vergangenheit unter anderem in Vorstands- und Geschäftsführungsfunktionen bei der Rhön-Klinikum AG sowie der Medizinische Hochschule Hannover (MHH) tätig. Zudem übernahm sie auch leitende Aufgaben außerhalb der Branche, etwa bei der Deutsche Messe AG.
Im Zentrum ihrer neuen Aufgabe bei den Mühlenkreiskliniken stehen insbesondere die strategische Weiterentwicklung des Klinikverbundes sowie die Umsetzung laufender Strukturveränderungen. Dazu zählt die angekündigte Konzentration von fünf auf drei Standorte sowie der Neubau von Klinikinfrastrukturen in Espelkamp und Bad Oeynhausen. Diese Projekte gelten in der kommunalen Krankenhauslandschaft als besonders weitreichender Transformationsprozess.
Aulkemeyer bringt dabei umfassende Erfahrung aus komplexen Veränderungs- und Investitionsprozessen mit. In früheren Funktionen verantwortete sie unter anderem wirtschaftliche Konsolidierungsmaßnahmen, die Begleitung von Klinikfusionen sowie großvolumige Bau- und Entwicklungsprojekte. Ihre berufliche Laufbahn ist dabei wiederkehrend durch die Verbindung von strategischer Steuerung, Infrastrukturentwicklung und betriebswirtschaftlicher Stabilisierung geprägt.
Auch im Bereich der Universitätsmedizin sammelte sie umfangreiche Erfahrungen. An der MHH war sie unter anderem an der wirtschaftlichen Konsolidierung und an der strategischen Bauplanung beteiligt, die als Grundlage für spätere Neubauprojekte diente. Diese Expertise gilt im Kontext der Mühlenkreiskliniken als zentraler Faktor für die anstehenden Investitionsentscheidungen im Klinikverbund.
Der Verwaltungsratsvorsitzende und Landrat Ali Doğan betonte, dass die Berufung ein wichtiges Signal für die aktuelle Transformationsphase sei. Gerade die Kombination aus Erfahrung in kommunalen Strukturen und großen Klinikverbünden mache Aulkemeyer zu einer passenden Besetzung für die bevorstehenden Herausforderungen.
Auch Vorstandsvorsitzender Dr. Olaf Bornemeier hob hervor, dass die neue Vorständin umfangreiche Erfahrung in Veränderungsprozessen mitbringe und insbesondere durch ihre Kenntnisse in der Universitätsmedizin und im Verbundmanagement einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Mühlenkreiskliniken leisten könne.
Aulkemeyer selbst verweist auf die Bedeutung der regionalen Gesundheitsversorgung und die Notwendigkeit, wirtschaftliche Stabilität und Versorgungsqualität miteinander zu verbinden. Die anstehenden Strukturentscheidungen sowie die bauliche Neuausrichtung des Klinikverbundes bezeichnet sie als zentrale Stellhebel für eine zukunftsfähige Krankenhausversorgung im Kreis Minden-Lübbecke.
Der bisherige Sanierungsvorstand Frank Ohi scheidet planmäßig zum Ende September 2026 aus, wodurch eine geordnete Übergabe der laufenden Transformationsprojekte sichergestellt werden soll. Nach Angaben des Verwaltungsrats habe die bereits eingeleitete wirtschaftliche Stabilisierung des Verbundes erste sichtbare Ergebnisse im Jahr 2026 gezeigt.




