Finanznot der Kliniken in Bayern: Klinikum Kitzinger Land setzt auf Fusion

Alarmierender „Krankenhaustrend“: Bayerische Krankenhausgesellschaft fordert verlässliche Rahmenbedingungen

Die wirtschaftliche Lage der bayerischen Krankenhäuser hat einen kritischen Tiefpunkt erreicht. Laut dem aktuellen „Krankenhaustrend“ der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG) schreiben zwei von drei Kliniken im Freistaat rote Zahlen – darunter auch das Klinikum Kitzinger Land mit einem Defizit von 4,8 Millionen Euro. Während Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) tiefgreifende Umstrukturierungen fordert, setzen betroffene Häuser wie Kitzingen und Ochsenfurt auf Zusammenschlüsse, um durch Synergien das wirtschaftliche Überleben zu sichern.

Kein einziges Krankenhaus im Freistaat rechnet in den kommenden Jahren mit einer spürbaren Entspannung der wirtschaftlichen Lage. Landrätin Tamara Bischof, die in Personalunion auch als Vorsitzende der BKG fungiert, verdeutlichte in München die Dringlichkeit der Situation. Die Kliniken stünden unter einem enormen Kostendruck bei gleichzeitig stagnierenden oder unzureichenden Erlösen, was die Handlungsspielräume massiv einschränke.

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