Evangelisches Krankenhaus Hubertus und Klinik für MIC fusionieren zum Evangelischen Klinikum Berlin Südwest
Johannesstift Diakonie bündelt Kompetenzen in Berlin-Zehlendorf – Zusammenschluss als Antwort auf Krankenhausreform
Aus zwei wird eins: Die Evangelische Krankenhaus Hubertus Krankenhausbetriebs gGmbH und die S & A Klinik für minimal-invasive Chirurgie GmbH – beides Unternehmen der Johannesstift Diakonie – haben sich zusammengeschlossen. Ziel ist es, den Standort Berlin-Zehlendorf strukturell zu stärken, medizinische Kompetenzen zu bündeln und die Versorgung im Südwesten Berlins nachhaltig zu sichern.
Hintergrund ist die Krankenhausreform, die kleine und mittelgroße Häuser unter Druck setzt, Spezialisierung und Wirtschaftlichkeit gleichermaßen sicherzustellen. Mit dem Zusammenschluss reagiert die Johannesstift Diakonie nicht nur auf diese Entwicklungen, sondern gestaltet sie aktiv mit.
„Mit diesem Zusammenschluss gehen wir einen konsequenten Schritt in Richtung zukunftsfähiger Versorgung. Wir vereinen medizinische Kompetenz, pflegerische Qualität und jahrzehntelange Erfahrung. Damit erfüllen wir zugleich die Voraussetzungen, um den Anforderungen der Krankenhausreform gerecht zu werden“, erklärte Andreas Mörsberger, Sprecher des Vorstandes der Johannesstift Diakonie. „Dieser Zusammenschluss stärkt nicht nur unseren Standort in Berlin-Zehlendorf, sondern sendet auch ein klares Signal: Wir gestalten Wandel, statt ihm hinterherzulaufen.“
Beide Häuser, die seit Jahrzehnten in unmittelbarer Nachbarschaft arbeiten, bündeln künftig OP-Kapazitäten, Intensivbereiche und diagnostische Ressourcen. Das soll insbesondere älteren, multimorbiden und chirurgisch zu versorgenden Patientinnen und Patienten zugutekommen. Trotz organisatorischer Veränderungen bleiben das medizinische Profil, die Marken und die bestehenden Arbeitsverträge erhalten.
Die neue Dachgesellschaft firmiert unter dem Namen Evangelisches Klinikum Berlin Südwest gGmbH.






