Evangelisches Krankenhaus Bethesda digitalisiert Intensivstation vollständig

Mit Dedalus ICU-Manager erreicht Klinik neuen Meilenstein bei der Digitalisierung und überdurchschnittliches Ergebnis im DigitalRadar

Nach monatelanger Vorbereitung hat das Evangelische Krankenhaus Bethesda der Johanniter seine Intensivstation vollständig digitalisiert. Mit dem ICU-Manager von Dedalus wurde ein modernes Patientendaten-Managementsystem (PDMS) eingeführt, das sämtliche medizinischen Daten automatisiert erfasst und in die digitale Patientenakte überträgt. Damit gehört das Bethesda-Krankenhaus zu den technologisch führenden Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen.

„Wir setzen gezielt auf neue IT-Technologien, um eine bestmögliche Patientenversorgung und effiziente Abläufe zu gewährleisten“, erklärt Klinikmanager Alexander Spörkel. Für die Einführung mussten umfangreiche Modernisierungen an Netzwerk-, Medizin- und Elektrotechnik vorgenommen werden. Unter der Leitung von Henrik Nitzsche, Leitendem Oberarzt der Anästhesiologie und Intensivmedizin, sowie Manfred Lemke, pflegerischem Leiter der Intensivstation, wurden die Prozesse für eine einfache und automatisierte Pflegedokumentation gestaltet und das Team intensiv geschult.

Das neue System vernetzt Beatmungsgeräte, Monitore und weitere Medizingeräte, sodass alle Patientendaten in Echtzeit verfügbar sind. Berechnungen und Verlaufsdarstellungen können per Knopfdruck abgerufen werden – ein wesentlicher Beitrag zur Patientensicherheit und Prozessoptimierung.

Ein weiterer Schritt in Richtung digitaler Zukunft ist die Einführung des Überleitungssystems CareBridge, das den Übergang von Patientinnen und Patienten aus dem Krankenhaus in die Anschlussversorgung erleichtert. Bereits während des Aufenthalts werden gemeinsam mit den Betroffenen und Angehörigen Unterstützungsbedarfe ermittelt und digital koordiniert.

Im DigitalRadar 2024, der im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) den Digitalisierungsgrad deutscher Krankenhäuser misst, erreichte das Bethesda-Krankenhaus 64 von 100 Punkten – und liegt damit 21 Punkte über dem Durchschnitt. Innerhalb Nordrhein-Westfalens gehört die Einrichtung zu den TOP 5 der digital fortschrittlichsten Krankenhäuser.

„Das hervorragende Abschneiden im DigitalRadar ist eine Bestätigung für unsere Bemühungen, die Digitalisierung in unserem Krankenhaus voranzutreiben“, so Spörkel. „Die in diesem Jahr umgesetzten Großprojekte wie die Einführung des ICU-Managers werden uns für die nächste Reifegradmessung 2026 sicher noch weiter nach vorne bringen.“