Brandenburg plant neues Superministerium – René Wilke soll Gesundheitsressort übernehmen

SPD und CDU einigen sich auf Koalitionsvertrag – Arbeit, Soziales, Gesundheit und Migration künftig in einem Ressort gebündelt

In Brandenburg zeichnet sich eine Neuordnung der Ressortstruktur in der Landesregierung ab. Nach Berichten mehrerer Medien, unter anderem der Pharmazeutischen Zeitung, soll der bisherige Innenminister René Wilke (SPD) in der geplanten SPD/CDU-Koalition ein erweitertes Ministerium übernehmen, in dem künftig die Bereiche Arbeit, Soziales, Gesundheit und Migration zusammengeführt werden. Damit würde Wilke die Nachfolge der bisherigen Gesundheitsministerin Britta Müller antreten, die seit 2024 im Amt war.

Die Personalentscheidung ist Teil des Koalitionsvertrags, auf den sich SPD und CDU rund zwei Monate nach dem Bruch der bisherigen SPD/BSW-Koalition geeinigt haben. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur soll das neu zugeschnittene Ressort mehrere zentrale sozialpolitische Zuständigkeiten bündeln.