Transformationsfonds: Niedersachsens Gesundheitsminister fordert bessere Finanzierung und Förderung sektorenübergreifender Einrichtungen
Transformationsfonds müsse in drei wesentlichen Punkten nachgebessert werden
Niedersachsens Gesundheitsminister, Dr. Andreas Philippi, kritisierte, dass die Finanzierung des Fonds bisher ausschließlich durch die Bundesländer und die gesetzliche Krankenversicherung erfolgen solle. Er forderte, dass auch der Bund und private Krankenversicherungen zur Finanzierung beitragen müssten, da es sich um eine gesamtstaatliche Aufgabe handele.
Zudem warnte der Minister davor, dass Bundesländer, die bereits erhebliche Investitionen in die Krankenhausstruktur getätigt haben, durch die Fördermechanismen des Transformationsfonds benachteiligt werden könnten. Finanzielle Vorleistungen der Länder müssten angerechnet werden.
Ein weiterer Kritikpunkt betraf die sektorenübergreifende Versorgung. Philippi lobte, dass regionale Gesundheitszentren aus dem Transformationsfonds gefördert werden sollen, kritisierte jedoch, dass ambulante Operationen weiterhin nicht als förderfähig gelten. Dies stehe im Widerspruch zur Reformidee, die Grenzen zwischen stationärer und ambulanter Versorgung flexibler zu gestalten. Er forderte hier rechtliche Anpassungen, um eine nachhaltige Versorgungsstruktur sicherzustellen.






