Abrechnungsprüfung und Versorgungssteuerung: Über das Fachzentrum der Techniker Krankenkasse in Stuttgart

Rund 170 Beschäftigte prüfen korrekte Abrechnung, beraten Versicherte und koordinieren Reha-Leistungen

In der baden-württembergischen Landeshauptstadt nimmt die Techniker Krankenkasse (TK) eine zentrale Rolle in der Steuerung der regionalen Gesundheitsversorgung ein. Mit rund 170 spezialisierten Fachkräften im Fachzentrum für Krankenhaus und Reha (FZKR) – einem von bundesweit nur vier Standorten – verantwortet die TK die Überprüfung und Koordination stationärer und ambulanter Leistungen für Versicherte in Baden-Württemberg und Bayern. Das Aufgabenspektrum reicht dabei von der komplexen Rechnungsprüfung im DRG-System über die Beratung bei geplanten Operationen bis hin zur Kapazitätsplanung in der medizinischen Rehabilitation.

Das FZKR fungiert als operative Schnittstelle zwischen den Leistungserbringern und der Versichertengemeinschaft. Wie die TK berichtet, entfällt ein Großteil der personellen Ressourcen auf das Abrechnungsmanagement. Hier werden Krankenhausrechnungen auf Plausibilität und Richtigkeit geprüft, um eine sachgerechte und wirtschaftliche Mittelverwendung sicherzustellen. Neben dem stationären Sektor gewinnt die Prüfung ambulanter Krankenhausleistungen – etwa in Hochschulambulanzen oder bei ambulanten Operationen – zunehmend an Bedeutung. Parallel dazu koordiniert das Zentrum die Zuweisung zu Reha-Maßnahmen und Anschlussheilbehandlungen, wobei die Mitarbeitenden unter der Leitung von Stephanie Beck verstärkt digitale Dashboards nutzen, um trotz begrenzter Kapazitäten in den Kliniken eine zeitnahe Versorgung zu gewährleisten.

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