KGNW: Positionen zur Bundestagswahl 2025

Die bundesweite Krankenhausreform wird von den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern scharf kritisiert, da sie weder eine Entökonomisierung noch eine Entbürokratisierung oder Versorgungssicherheit schafft.

Stattdessen wird neue Bürokratie eingeführt, was die bereits bestehenden Probleme verschärft. Die Krankenhäuser fordern von der kommenden Bundesregierung nach der Bundestagswahl 2025 schnelle und entschlossene Maßnahmen, um die Daseinsvorsorge zu stärken.

Zentrale Forderungen der NRW-Krankenhäuser:

  • Beendigung der Defizitkrise: Die seit drei Jahren wachsende finanzielle Schieflage der Krankenhäuser muss durch gezielte Maßnahmen gestoppt werden.
  • Neue Krankenhausfinanzierung: Ein Finanzierungssystem, das sich an der Versorgung der Menschen orientiert, ist dringend notwendig.
  • Praxisgerechte Anpassung der Reform: Riskante und praxisferne Regelungen in der Krankenhausreform müssen korrigiert werden.
  • Abbau von Bürokratie: Verwaltungsaufwände belasten die Einrichtungen enorm und erfordern konsequente Reduktion.
  • Förderung der Ambulantisierung: Eine stärkere Verlagerung von Behandlungen in den ambulanten Bereich könnte Ressourcen effizienter nutzen.

Die Krankenhäuser fordern zudem eine veränderte politische Kultur, in der ihre Anliegen Gehör finden und ernst genommen werden. Sie betonen die Notwendigkeit einer resilienten und verlässlichen Daseinsvorsorge angesichts der aktuellen Krisen. Eine umfassende Broschüre mit detaillierten Forderungen und weiteren Informationen zur Bundestagswahl 2025 steht zum Download bereit.