HC&S-Webinar zeigt Business Case für Level-1i-Kliniken

Prof. Lars Timm erläutert Vergütung und Transformation zur süV

Wie kann sich die Transformation eines Krankenhausstandorts zur sektorenübergreifenden Versorgungseinrichtung (süV) wirtschaftlich rechnen? Dieser Frage widmet sich HC&S-Vorstand Prof. Dr. Lars Timm in zwei Webinaren am 24. und 28. August 2026. Im Mittelpunkt stehen das erwartete Vergütungsmodell, mögliche Szenarien und die Entwicklung eines belastbaren Business Case für Level-1i-Kliniken.

Mit den sektorenübergreifenden Versorgungseinrichtungen, die auch als Level-1i-Kliniken bezeichnet werden, soll insbesondere an kleineren Krankenhausstandorten eine wohnortnahe Versorgung gesichert werden. Für Krankenhausträger stellt sich dabei zunehmend die Frage, ob und unter welchen finanziellen Rahmenbedingungen eine solche Transformation wirtschaftlich tragfähig ist.

Nach Einschätzung von HC&S werden kurzfristig konkrete Preise für die Leistungen einer süV erwartet. Damit könnte eine wesentliche Grundlage geschaffen werden, um die wirtschaftlichen Folgen einer Umwandlung bestehender Krankenhausstrukturen belastbarer zu kalkulieren.

Für die Träger geht es dabei nicht allein um die Höhe der künftigen Vergütung. Entscheidend ist vielmehr das Zusammenspiel aus Leistungsangebot, Personalbedarf, Infrastruktur, regulatorischen Vorgaben und den daraus resultierenden Erlösen und Kosten.

Business Case für die Standorttransformation

Genau an diesem Punkt setzt das Webinar von HC&S an. Unter dem Titel „Das zu erwartende Vergütungsmodell einer süV (Level-1i-Klinik) – jetzt den richtigen Business-Case für die Transformation Ihrer Klinik planen!“ erläutert Lars Timm die erwarteten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Im Mittelpunkt stehen die möglichen Leistungsinhalte einer süV, unterschiedliche Vergütungsszenarien sowie regulatorische Besonderheiten. Darüber hinaus soll gezeigt werden, welche Schritte Krankenhausträger bereits vor einer endgültigen Entscheidung über die Transformation einleiten können.

Damit verschiebt sich die Diskussion über Level-1i-Kliniken von der reinen Strukturpolitik zunehmend auf die betriebswirtschaftliche Ebene. Für kommunale und freigemeinnützige Träger kann insbesondere die Frage relevant werden, welche Versorgungsleistungen an einem Standort künftig wirtschaftlich erbracht werden können und welche Kostenstruktur dafür erforderlich ist.

Transformation braucht belastbare Kalkulation

Timm zählt zu den ausgewiesenen Experten für sektorenübergreifende Versorgungseinrichtungen und die
Transformation von Krankenhausstandorten. Gemeinsam mit HC&S-Vorstand Dr. Nicolas Krämer und Gesundheitsökonom Prof. Dr. Andreas Beivers hat er zudem das „Handbuch sektorenübergreifende Versorgungseinrichtung und Level-1i-Krankenhaus“ herausgegeben.

Die süV beziehungsweise Level-1i-Klinik kann für viele Krankenhausstandorte eine echte Zukunftsperspektive sein“, erklärt Timm. Entscheidend sei jedoch, aus dem gesundheitspolitischen Konzept ein wirtschaftlich tragfähiges Versorgungsmodell zu entwickeln.

Sobald konkrete Preise vorliegen, müssten Krankenhausträger unterschiedliche Szenarien durchrechnen können. Dazu gehören neben der erwarteten Vergütung auch die notwendigen Investitionen, die personelle Ausstattung und mögliche Veränderungen des bisherigen stationären Leistungsangebots.

Zwei Termine für Krankenhausträger

Die beiden kompakten Webinare finden am Montag, 24. August 2026, von 17:00 bis 17:45 Uhr sowie am Freitag, 28. August 2026, von 15:00 bis 15:45 Uhr statt.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Krankenhausträger, Geschäftsführer und Vorstände sowie kommunale und politische Entscheidungsträger, die sich mit der künftigen Ausrichtung von Krankenhausstandorten beschäftigen.

Der Anmeldelink soll nach Angaben von HC&S kurzfristig über den LinkedIn-Kanal des Unternehmens veröffentlicht werden.

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