Kodierleitfaden 2025: Neue OPS-Kodes für innovative Herzklappeneingriffe
Präzisere Abbildung kathetergestützter und offener Klappentechnologien in Kodierung und Vergütung
Mit dem Kodierleitfaden 2025 von Edwards wurden neue OPS-Kodes eingeführt, die die Abbildung innovativer Herzklappentechnologien in der stationären Versorgung weiter differenzieren. Erfasst werden nun unter anderem die endovaskuläre Implantation eines Trikuspidalklappenersatzes sowie Herzklappenersatzverfahren mit RESILIA-Technologie. Ziel ist eine präzisere Darstellung des medizinischen Leistungsgeschehens und eine verbesserte Grundlage für die Weiterentwicklung des Vergütungssystems.
Konkret beschreiben die neuen OPS-Kodes erstmals die endovaskuläre Implantation eines Trikuspidalklappenersatzes, etwa mit dem Edwards EVOQUE Trikuspidalklappenersatzsystem, sowie den Ersatz von Herzklappen mit RESILIA-Technologie. Damit wird der Einsatz dieser innovativen Klappentechnologien systematisch erfassbar.
Der überwiegende Teil der kathetergestützten Herzklappeneingriffe wird weiterhin über die G-DRGs F98A bis F98C abgebildet. Der endovaskuläre Ersatz der Trikuspidalklappe (neuer OPS-Kode für 2025: 5-35a.8) wird hingegen regelhaft in der G-DRG F19B abgebildet. Vereinzelt werden Patientinnen und Patienten, die viele Komorbiditäten aufweisen, auch der G-DRG F19A zugeordnet.




