Diakonie Klinikum Jung-Stilling erweitert auf neun zertifizierte Krebszentren

Weitere DKG-Zertifizierungen an den Standorten Siegen und Freudenberg stärken die onkologische Versorgung

Das Diakonie Klinikum hat seine onkologische Versorgung weiter ausgebaut. An den Standorten Jung-Stilling in Siegen und Bethesda in Freudenberg wurden mehrere spezialisierte Krebszentren erfolgreich durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert. Damit verfügt der Klinikverbund nach eigenen Angaben inzwischen über neun zertifizierte Organkrebszentren.

Neu hinzugekommen sind das Hautkrebszentrum, das Pankreaskarzinomzentrum, das Viszeralonkologische Zentrum sowie das Neuroonkologische Zentrum. Die Zertifizierungen erfolgten nach umfangreichen Qualitätsprüfungen durch das unabhängige Institut OnkoZert.

Die onkologische Expertise wird im Interdisziplinären Onkologischen Zentrum (IOZ) am Evangelischen Jung-Stilling-Krankenhaus in Siegen unter der Leitung von Dr. Martin Klump gebündelt. Das übergeordnete Zentrum wurde bereits 2024 erstmals durch die DKG zertifiziert.

Bei den Auditverfahren werden neben Diagnostik und Therapie auch die Qualifikation des Personals, interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie unterstützende Angebote wie Psychoonkologie und Palliativmedizin überprüft.

Der weitere Ausbau ist bereits geplant: Zusätzliche Zertifizierungen werden für ein Kopf-Hals-Tumorzentrum und ein Leberkrebszentrum vorbereitet.