Dyspnoe Units: Leitlinien für Ausstattung, Personal und Strukturen
Neue Empfehlungen der pneumologischen Fachgesellschaften zur spezialisierten Versorgung akuter und chronischer Atemnot
Die Dyspnoe gehört zu den zentralen Leitsymptomen in der Inneren Medizin und kann sowohl auf akute als auch chronische Erkrankungen hinweisen. Besonders bei akuten Verschlechterungen chronischer Erkrankungen („acute on chronic“)“ ist eine schnelle und zielgerichtete Diagnostik sowie Therapie entscheidend.
Um dies zu gewährleisten, haben die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie (DGP) und der Verband Pneumologischer Kliniken (VPK) das Konzept der Dyspnoe Unit entwickelt. Ziel ist es, die personellen, strukturellen und technischen Voraussetzungen für eine hochspezialisierte Versorgung darzustellen. Die Empfehlungen orientieren sich an den Merkmalen komplexer Pneumologie in den Krankenhausplänen von Bund und Land NRW.
Besonderes Augenmerk liegt auf der Behandlung von respiratorischer (hypoxischer) und ventilatorischer (hyperkapnischer) Insuffizienz. Um eine optimale Versorgung zu gewährleisten, ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit essenziell – insbesondere mit Kardiologie, Thoraxchirurgie und Radiologie. Durch abgestimmte Abläufe können Diagnostik und Therapie beschleunigt und Patienten mit Atemnot effizient und fachgerecht versorgt werden.




