Wegen zu niedriger Auslastung: Station in Bad Gandersheim schließt

Universitätsmedizin Göttingen stellt stationäre Einheit zum 31. März ein

Die stationäre Einheit im Bürger-Gesundheits-Park Bad Gandersheim wird geschlossen. Wie die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) mitteilt, endet der Betrieb der 25 Betten umfassenden Station der Allgemeinen Inneren Medizin im Regionalen Gesundheitszentrum (RGZ) zum 31. März dieses Jahres. Als Gründe nennt die UMG fehlende strukturelle Rahmenbedingungen sowie eine dauerhaft zu niedrige Auslastung. Die ambulanten Angebote am Standort liefen hingegen erfolgreich und würden weitergeführt.

Nach Darstellung der UMG konnten die notwendigen strukturellen Voraussetzungen bislang nicht durch die Gesundheitspolitik auf Landes- und Bundesebene geschaffen werden. Die Auslastung habe deshalb dauerhaft unter dem wirtschaftlich erforderlichen Niveau gelegen.

Prof. Dr. Lorenz Trümper, Vorstand Krankenversorgung der Universitätsmedizin Göttingen, erklärt, man habe gemeinsam mit den Mitarbeitenden mit großem Engagement versucht, die stationäre Einheit als zusätzlichen Baustein der regionalen Versorgung zu etablieren. Auch wenn das Angebot nun eingestellt werde, halte man den eingeschlagenen Weg grundsätzlich für richtig. Künftig solle ein neues pflegerisches Versorgungsangebot entwickelt werden, um die wohnortnahe medizinische Versorgung im RGZ weiter zu gewährleisten.

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